Hantavirus-Kreuzfahrtpassagiere müssen wochenlang in Perth unter Quarantäne gestellt werden

Australische und neuseeländische Passagiere des Kreuzfahrtschiffs MC Hondius müssen sich nach dem Ausbruch des tödlichen Hantavirus einer dreiwöchigen Quarantäne in Bullsbrook unterziehen.
Eine komplexe und herausfordernde Rückführungsmission ist im Gange, um Australier und Neuseeländer nach Hause zu bringen, die nach einem verheerenden Hantavirus-Ausbruch, der mehrere Todesopfer forderte, an Bord des Kreuzfahrtschiffes MS Hondius gefangen waren. Den Passagieren droht nach ihrer Rückkehr eine längere Zeit der Quarantäne und Isolation. Der australische Gesundheitsminister Mark Butler bestätigte, dass die Rückführungsaktion sowohl logistisch anspruchsvoll als auch medizinisch notwendig sein wird.
Die MS Hondius, ein Luxus-Expeditionsschiff der Hurtigruten Expeditions, wurde zum Epizentrum eines Hantavirus-Infektionsclusters, der sich während einer Reise in internationalen Gewässern unter Passagieren und Besatzungsmitgliedern ausbreitete. Gesundheitsbehörden in mehreren Ländern haben die Reaktion auf diese beispiellose Gesundheitskrise auf Kreuzfahrtschiffen koordiniert, die ernsthafte Fragen zu den Protokollen zur Krankheitsübertragung an Bord moderner Seeschiffe aufgeworfen hat.
Laut Minister Butler wird die erste Phase der Quarantäne im Bullsbrook National Resilience Centre stattfinden, einer speziellen Isolationseinrichtung am Stadtrand von Perth, Westaustralien. Diese Einrichtung wurde speziell für den Umgang mit Ausbrüchen von Infektionskrankheiten konzipiert und wurde in der Vergangenheit für verschiedene Biosicherheitsnotfälle eingesetzt, was sie zu einer geeigneten Wahl für die Bewältigung dieser sensiblen Gesundheitssituation macht.


