Gesundheitsministerium untersucht 13 Bundesstaaten wegen Abtreibungspflichten

Das US-Gesundheitsministerium ermittelt gegen 13 Bundesstaaten wegen angeblicher Verstöße gegen Bundesgesetze, die die Diskriminierung von Gesundheitseinrichtungen verbieten, die keine Abtreibungen durchführen.
Das US-Gesundheitsministerium (HHS) hat eine Untersuchung in 13 Bundesstaaten eingeleitet, die staatlich regulierte Krankenversicherungen zur Deckung von Abtreibungsdienstleistungen vorschreiben. HHS-Beamte gaben an, dass das Office for Civil Rights (OCR) des Ministeriums diese Bundesstaaten wegen angeblicher Verletzung des bundesstaatlichen Weldon Amendment untersucht, das die staatliche Finanzierung von Programmen oder Landes-/Kommunalregierungen verbietet, die „jede institutionelle oder einzelne Gesundheitseinrichtung einer Diskriminierung aussetzen, weil die Gesundheitseinrichtung keine Abtreibungen anbietet, bezahlt, abdeckt oder überweist“.
Die Weldon Amendment wurde 2004 eingeführt, um Gesundheitsdienstleister und Versicherungen zu schützen Pläne, die sich dagegen wehren, Abtreibungen abzudecken oder daran teilzunehmen. Allerdings haben die 13 untersuchten Bundesstaaten Gesetze erlassen, die privaten Versicherern die Einbeziehung der Abtreibungsversicherung in ihre Pläne vorschreiben, was als Verstoß gegen das Bundesgesetz zum Gewissensschutz angesehen werden könnte.
Quelle: The Guardian


