Gesündere Schulmahlzeiten kämpfen darum, Schüler in England für sich zu gewinnen

Eine Pilotstudie zeigt einen Rückgang der Schulmahlzeiten um 15 %, da sich Kinder für Lunchpakete statt für neue Ernährungsstandards entscheiden. Experten befürchten, dass die Vorschläge der Regierung nach hinten losgehen könnten.
Eine aktuelle Pilotstudie in England hat einen besorgniserregenden Trend zutage gefördert: Die Einführung strengerer Schulernährungsstandards führte zu einem Rückgang der Inanspruchnahme von Schulmahlzeiten um 15 %. Der sechswöchige Versuch, der an einer Grundschule in Brighton durchgeführt wurde, zeigte, dass Kinder die gesünderen Optionen zunehmend ablehnten und stattdessen ihr eigenes Mittagessen einpackten.
Die Ergebnisse haben bei Experten und Caterern gleichermaßen Bedenken geweckt, die befürchten, dass die gut gemeinten Vorschläge der Regierung zur Verbesserung der Schulernährung letztendlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Essgewohnheiten von Kindern haben könnten.


