Versteckte Zahl: Studie zeigt erschreckende Unterzählung früher COVID-19-Todesfälle in den USA

Eine neue Studie schätzt, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer durch COVID-19 in den USA im Zeitraum 2020–2021 um bis zu 16 % höher war als offiziell gemeldet, wobei Zehntausende unerkannte Todesfälle außerhalb von Krankenhäusern auftraten.
Eine bahnbrechende neue Studie hat das wahre Ausmaß der verheerenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten beleuchtet. Forscher haben geschätzt, dass die offizielle Zahl der durch das Virus verursachten Todesopfer in den frühen Stadien des Ausbruchs drastisch unterschätzt wurde und bis zu 155.000 zusätzliche Todesfälle nicht gezählt wurden.
Die Studie, bei der fortschrittliche Techniken der künstlichen Intelligenz zum Einsatz kamen, ergab, dass die gemeldeten 840.000 COVID-19-Todesfälle in den Jahren 2020 und 2021 wahrscheinlich nur einen Bruchteil der tatsächlichen Zahl darstellten. Die Forscher schätzen, dass die tatsächliche Zahl der Todesfälle bis zu 995.000 betragen haben könnte – erstaunliche 16 % mehr als die offizielle Zahl.
Diese nicht erkannten Todesfälle ereigneten sich den Forschern zufolge wahrscheinlich außerhalb von Krankenhäusern und wurden zu diesem Zeitpunkt nicht ordnungsgemäß auf COVID-19 zurückgeführt. Die Ergebnisse werfen ein besorgniserregendes Licht auf die erheblichen Unterschiede und Lücken in der Art und Weise, wie die Auswirkungen der Pandemie in den Vereinigten Staaten gemessen und gemeldet wurden.


