Hochriskante Atomgespräche: USA und Iran verhandeln über entscheidenden Weg nach vorne

Iran und die USA treffen sich in Genf zu entscheidenden Atomverhandlungen, während Teheran von Washington Zugeständnisse verlangt, um angesichts zunehmender Spannungen zu einer Einigung zu gelangen.
Hochriskante Atomgespräche: USA und Iran verhandeln über entscheidenden Weg nach vorne
Während die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran weiter schwelgen, treffen sich Verhandlungsführer beider Seiten heute in Genf zu kritischen Gesprächen über Teherans Atomprogramm. Iran beharrt darauf, dass ein Deal möglich ist, aber nur, wenn Washington bereit ist, drei wichtige Voraussetzungen zu erfüllen: das symbolische Recht Irans zur Urananreicherung anzuerkennen, Teheran zu erlauben, seine Bestände an hochangereichertem Uran zu verwässern, und davon abzusehen, das iranische Programm für ballistische Raketen zu kontrollieren.
In seiner jüngsten Rede zur Lage der Nation wandte sich Präsident Trump deutlich davon ab Verhandlungskurs seines Vorgängers, warnte davor, dass iranische ballistische Raketen Europa erreichen würden, beschuldigte Iran, der weltweit größte staatliche Sponsor des Terrorismus zu sein, und behauptete erneut, dass Iran seinem Streben nach Atomwaffen nicht wirklich abgeschworen habe. Trump behauptete außerdem, dass bei den jüngsten Protesten 32.000 Demonstranten von iranischen Behörden getötet worden seien.
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Es steht viel auf dem Spiel, während beide Seiten versuchen, einen Weg nach vorne zu finden. Demokraten haben Trumps harte Rhetorik und Herangehensweise kritisiert und argumentiert, dass diese kontraproduktiv seien und die Möglichkeit einer diplomatischen Lösung gefährden könnten.
Quelle: The Guardian


