Homeland Security erwirbt Luxusjets für Abschiebemissionen

Das US-Heimatschutzministerium hat seine Flugzeugflotte für Abschiebeoperationen um hochwertige Privatjets erweitert, um Abgeschobene effizienter zu transportieren.
Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) hat seine Flugzeugflotte für Abschiebeoperationen erheblich erweitert und eine Reihe hochwertiger Privatjets angeschafft, um Abgeschobene effizienter zu transportieren. Dieser Schritt erfolgt, während die Biden-Regierung ihre Bemühungen fortsetzt, die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen und die Abschiebung von Personen ohne Papiere aus dem Land zu verstärken.
Die neue Flotte von Luxusjets, zu denen auch Modelle von Gulfstream und Bombardier gehören, bietet weitaus mehr Komfort und Annehmlichkeiten als die Standard-Verkehrs- und Charterflugzeuge, die zuvor für Abschiebeflüge eingesetzt wurden. Diese Privatjets bieten Platz für bis zu 19 Passagiere und verfügen über weiche Ledersitze, Bordtoiletten und andere erstklassige Annehmlichkeiten, die normalerweise der Elite und den Reichen vorbehalten sind.
Laut staatlichen Beschaffungsunterlagen hat das DHS Verträge im Wert von über 300 Millionen US-Dollar an private Luftfahrtunternehmen für die Durchführung dieser speziellen Abschiebeflüge vergeben. Der Einsatz dieser Luxusjets soll den Abgeschobenen ein diskreteres und komfortableres Erlebnis bieten, von denen viele Jahre oder sogar Jahrzehnte in den Vereinigten Staaten gelebt und gearbeitet haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Kritiker haben argumentiert, dass der Einsatz solcher High-End-Flugzeuge eine unnötige Extravaganz sei, während einige Befürworter einen humaneren und kostengünstigeren Ansatz für den Abschiebeprozess fordern. DHS-Beamte behaupten jedoch, dass die Privatjets einen sichereren, effizienteren und würdevolleren Transport von Abgeschobenen ermöglichen.
Quelle: The New York Times

