Die Verurteilung des Hongkonger Medienmoguls wegen Betrugs wurde im Berufungsverfahren aufgehoben

In einem überraschenden Urteil hebt das Berufungsgericht Hongkongs die Verurteilung wegen Betrugs gegen den Medienmagnaten Jimmy Lai auf, nur wenige Wochen nachdem er wegen Vorwürfen der nationalen Sicherheit zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden war.
Überraschenderweise hat das Berufungsgericht Hongkongs die Verurteilung des prominenten Medienmoguls Jimmy Lai wegen Betrugs aufgehoben, der zuvor wegen Vorwürfen der nationalen Sicherheit zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Das Urteil des Berufungsgerichts fällt nur wenige Wochen nach Lais öffentlichkeitswirksamer Verurteilung und wirft ein neues Licht auf die Rechtsstreitigkeiten um einen der entschiedensten prodemokratischen Persönlichkeiten der Stadt.
Lai, der Gründer der inzwischen geschlossenen Zeitung Apple Daily, wurde ursprünglich im Dezember 2022 wegen zwei Betrugsfällen im Zusammenhang mit der angeblichen missbräuchlichen Nutzung von Büroräumen verurteilt. Allerdings hat das Berufungsgericht diese Verurteilungen nun aufgehoben und damit einen unerwarteten Sieg für den umkämpften Medienmagnaten beschert.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


