Die Verurteilung des Hongkonger Tycoons Jimmy Lai wegen Betrugs wurde im Berufungsverfahren aufgehoben

Der Hongkonger Medienmogul Jimmy Lai gewinnt die Berufung gegen die Verurteilung wegen Betrugs, obwohl er weiterhin aufgrund verschiedener Anklagen wegen nationaler Sicherheit inhaftiert ist. Detaillierte Berichterstattung über das Gerichtsverfahren und seine Auswirkungen.
Mit einem bedeutenden Rechtssieg hat der Hongkonger Medienmagnat Jimmy Lai erfolgreich gegen seine Verurteilung wegen Betrugs Berufung eingelegt. Der 78-jährige Gründer der mittlerweile geschlossenen Zeitung Apple Daily war im Jahr 2021 wegen Verstoßes gegen die Bedingungen eines Mietvertrags für die von seinem Medienunternehmen genutzten Büroräume für schuldig befunden worden.
Am Mittwoch hob das Berufungsgericht von Hongkong die Verurteilung jedoch auf und entschied, dass die Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass Lai unehrlich oder in irgendeiner Betrugsabsicht gehandelt hatte. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die vorgelegten Beweise nicht ausreichten, um die notwendigen Elemente des Betrugsvorwurfs nachzuweisen.
Trotz dieses juristischen Sieges bleibt Lai in Haft, da gegen ihn derzeit gesonderte Anklagen aufgrund des nationalen Sicherheitsgesetzes Hongkongs erhoben werden, das Peking 2020 als Reaktion auf die demokratiefreundlichen Proteste der Stadt erlassen hat. Zu diesen schwerwiegenderen Anschuldigungen gehören:
Quelle: BBC News


