Krankenhäuser kürzen Wohltätigkeitsleistungen, da die Zahl der Nichtversicherten steigt

Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten Krankenhäuser in Minnesota nicht versicherten Patienten nur minimale finanzielle Unterstützung gewähren, was den Zugang zu Hilfe trotz wachsendem Bedarf erschwert.
Eine umfassende Untersuchung der finanziellen Unterstützungsprogramme von Krankenhäusern in ganz Minnesota hat einen besorgniserregenden Trend aufgedeckt: Da die Zahl der nicht versicherten Amerikaner weiter wächst, bieten viele Krankenhäuser immer seltener Wohltätigkeitsversorgung für bedürftige Patienten an. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild davon, wie finanzielle Hürden gefährdete Bevölkerungsgruppen daran hindern, wichtige medizinische Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, selbst in Einrichtungen mit erheblichen Gemeinschaftsressourcen.
Die Untersuchung untersuchte detaillierte Daten aus mehreren Krankenhaussystemen im ganzen Bundesstaat und analysierte deren Finanzhilfeprogramme und Richtlinien, die regeln, wer Anspruch auf Unterstützung hat. Es zeichnete sich ein Muster aus restriktiven Zulassungsvoraussetzungen und komplexen Antragsprozessen ab, die dazu führen, dass Patienten häufig keine angemessene Unterstützung erhalten. In vielen Krankenhäusern sind die Einkommensgrenzen im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten überraschend niedrig, was dazu führt, dass berufstätige Familien trotz echter finanzieller Schwierigkeiten als nicht anspruchsberechtigt gelten.
Ein eindrucksvolles Beispiel stammt von Cori Roberts aus St. Cloud, Minnesota, deren Erfahrung die umfassenderen Herausforderungen beleuchtet, mit denen nicht versicherte Patienten konfrontiert sind. Nachdem Roberts bei CentraCare die Diagnose Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium erhalten hatte, entstanden ihm Arztrechnungen in Höhe von über 8.000 US-Dollar. Als sie sich an das Gesundheitssystem wandte und um finanzielle Unterstützung bat, wurde ihr mitgeteilt, dass sie aufgrund ihres Jahreseinkommens von etwa 41.000 US-Dollar keinen Anspruch auf Unterstützung für wohltätige Zwecke habe. Obwohl Roberts ein Einkommen erzielte, das viele als bescheidenes Einkommen der Mittelschicht bezeichnen würden, sah sie sich ohne institutionelle Unterstützung mit möglicherweise verheerenden medizinischen Schulden konfrontiert.
Quelle: NPR


