Der Ausschuss des Repräsentantenhauses lädt AG Bondi zur Epstein-Untersuchung vor

Ein Gremium des US-Repräsentantenhauses stimmt dafür, Floridas ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi zu zwingen, über den Umgang ihres Büros mit den Jeffrey-Epstein-Fallakten auszusagen. Bondi steht vor einer Untersuchung wegen möglicher Fehlbehandlung der hochkarätigen Ermittlungen zum Sexhandel.
Ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hat dafür gestimmt, die frühere Generalstaatsanwältin von Florida Pam Bondi vorzuladen, um über den Umgang ihres Büros mit der berüchtigten Untersuchung des Sexhandels auszusagen. Die Entscheidung des Justizausschusses des Repräsentantenhauses fällt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Empörung über Epsteins milderen Plädoyer-Deal und die mögliche Fehlbehandlung des Falles durch Staats- und Bundesanwälte.
Bondi, die von 2011 bis 2019 Floridas oberste Strafverfolgungsbeamtin war, wurde wegen der Rolle ihres Büros bei der Aushandlung einer umstrittenen Nicht-Strafverfolgungsvereinbarung aus dem Jahr 2008 kritisiert, die es Epstein ermöglichte, sich schuldig zu bekennen und nur 13 Monate im Bezirksgefängnis zu verbringen. Der Deal, der Epstein und seinen mutmaßlichen Mitverschwörern Immunität vor bundesstaatlichen Anklagen wegen Sexhandels gewährte, wurde weithin als Beispiel für die Vorzugsbehandlung der Reichen und guten Beziehungen verurteilt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


