Houston Comets: Das Team, das den Frauenbasketball elektrisierte

Wie die Houston Comets 1997 mit Cynthia Cooper und einer historischen Eröffnungssaison, die den Frauensport für immer veränderte, die erste Meisterschaft der WNBA gewannen.
Als die Houston Comets 1997 die Eröffnungssaison der WNBA betraten, konnte kaum jemand vorhersehen, welchen elektrisierenden Einfluss dieses Team auf den professionellen Frauenbasketball haben würde. Allen Widrigkeiten zum Trotz haben die Comets mehr als nur teilgenommen – sie dominierten, holten sich die erste Meisterschaft der Liga überhaupt und festigten ihren Platz in der Sportgeschichte. Die Reise vom Eröffnungstipp bis zur Meisterschaftsparade war voller unvergesslicher Momente, legendärer Auftritte und der Art von Drama, die eine Ära in der Frauen-Leichtathletik prägen würde.
Die Geschichte der bemerkenswerten Saison der Comets ist eine Geschichte vom Zusammenprall von Talent mit Chancen, vom Ehrgeiz bei der Vorbereitung auf Meetings und von einer Gruppe von Sportlerinnen, die entschlossen sind zu beweisen, dass Frauenbasketball das Publikum im ganzen Land fesseln kann. Mit Superstar Cynthia Cooper, deren Torgefährlichkeit nahezu unaufhaltsam schien, sowie wichtigen Mitwirkenden wie Fran Harris, Tammy Jackson und Kim Perrot stellten die Comets etwas Revolutionäres dar. Dies waren nicht nur talentierte Spieler – sie waren Pioniere, die die Landschaft des Profisports neu gestalten und kommende Generationen inspirieren würden.
Fran Harris, einer der Eckpfeiler dieses Meisterschaftsteams, erinnert sich an einen entscheidenden Moment, der das Selbstvertrauen und die Chemie auf den Punkt bringt, die Houston zum Ruhm führten. Nach einem souveränen 10-Punkte-Sieg über die Sacramento Monarchs am 25. Juli 1997 wagten sich Harris und mehrere Teamkollegen zu einem feierlichen Abendessen am späten Abend nach Sacramento. Das Gespräch während dieses Essens sollte später den unerschütterlichen Selbstvertrauen symbolisieren, der ihren Meisterschaftslauf prägte.
Quelle: The Guardian


