Houthis eröffnen neue Front im Iran-Stellvertreterkrieg: Werden jemenitische Rebellen die strategische Bab-al-Mandeb-Straße blockieren?

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben in ihrem anhaltenden Stellvertreterkrieg mit dem Iran eine neue Front eröffnet und drohen mit der Blockade der strategischen Meerenge Bab al-Mandeb. Dies könnte katastrophale Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
Die Huthi-Rebellengruppe im Jemen hat ihren Konflikt mit Saudi-Arabien und seinen Verbündeten eskaliert und eine neue Front eröffnet, die verheerende globale wirtschaftliche Folgen haben könnte. Die vom Iran unterstützten Huthis haben damit gedroht, die Meerenge Bab al-Mandeb zu blockieren, einen der wichtigsten maritimen Engpässe der Welt.
Bab al-Mandeb ist eine schmale Wasserstraße zwischen der Südspitze der Arabischen Halbinsel und dem Horn von Afrika, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet. Über diesen strategischen Engpass werden täglich schätzungsweise 6,2 Millionen Barrel Öl transportiert, was ihn zu einer wichtigen globalen Handelsroute macht.
Eine Blockade von Bab al-Mandeb wäre katastrophal für die Weltwirtschaft und hätte weitreichende Auswirkungen auf die Ölpreise, die internationale Schifffahrt und den weltweiten Warenfluss. Ein solcher Schritt der Houthis könnte die globalen Lieferketten lahmlegen und eine große Energiekrise auslösen.
Quelle: Al Jazeera


