Wie der Iran-Krieg die Welt in eine verheerende Nahrungsmittelkrise treibt

Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten stört die globalen Lieferketten, führt zu rasant steigenden Kosten für Düngemittel, Treibstoff und Transport – und gefährdet damit die Ernährungssicherheit weltweit.
Während die Welt mit den Folgen des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten zu kämpfen hat, sind die Auswirkungen weit über die Energiemärkte hinaus zu spüren. Der Krieg im Iran wirft nun einen dunklen Schatten auf die weltweite Nahrungsmittelversorgung, und Erzeuger und Produzenten sehen sich einem wahren Sturm explodierender Kosten und unterbrochener Lieferketten gegenüber.
Im üppigen südlichen Hochland Tansanias befinden sich Avocadobauern in einem Wettlauf mit der Zeit, um Käufer für ihre kostbaren Ernten zu finden, bevor sie überreifen. Der Grund? Die Straße von Hormus, ein kritischer maritimer Engpass, der jetzt im Zentrum der geopolitischen Turbulenzen steht, beeinträchtigt nicht nur den Fluss von Öl und Gas, sondern auch den Transport anderer lebenswichtiger Güter und Ressourcen auf der ganzen Welt.
Donald Trumps katastrophale außenpolitische Entscheidungen haben eine Kettenreaktion ausgelöst, die sich auf die Lebensmittelproduktions- und -verteilungssysteme der Welt auswirkt. Erzeuger und Produzenten sind jetzt mit steigenden Kosten für Düngemittel, Treibstoff und Versand konfrontiert – Ausgaben, die an die Verbraucher weitergegeben werden und die Ernährungssicherheit in zahlreichen Regionen gefährden.


