Wie sich Handelsabkommen wie NAFTA auf die amerikanische Lebensspanne auswirkten

Eine neue Studie zeigt, dass das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) zu einem deutlichen Rückgang der Lebenserwartung in den USA geführt hat, insbesondere in vom verarbeitenden Gewerbe abhängigen Regionen. Die Ergebnisse verdeutlichen die menschlichen Kosten wirtschaftlicher Störungen.
Seit Jahrzehnten ist das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) Gegenstand intensiver Debatten, wobei Befürworter seine wirtschaftlichen Vorteile anpreisen und Kritiker seine Auswirkungen auf amerikanische Arbeitsplätze und Industrien anprangern. Nun hat eine bahnbrechende neue Studie eine erschreckende Erkenntnis zutage gefördert: NAFTA hat möglicherweise auch einen hohen Tribut an die Gesundheit und Langlebigkeit amerikanischer Arbeitnehmer gefordert.
Die von einem Team aus Ökonomen und Gesundheitsexperten durchgeführte Untersuchung ergab, dass der beschleunigte Niedergang des US-amerikanischen Fertigungssektors aufgrund von NAFTA zu einem erheblichen Rückgang der Lebenserwartung führte, insbesondere in Regionen, die stark von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe abhängig sind. Der Studie zufolge führte die Umsetzung von NAFTA zum Verlust von schätzungsweise 40.000 Lebensjahren pro Jahr in den Vereinigten Staaten, eine ernüchternde Statistik, die die menschlichen Kosten wirtschaftlicher Störungen verdeutlicht.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times

