HP wird aufgefordert, die Blockierung von Tinte von Drittanbietern aufgrund von EPEAT-Verstößen einzustellen

HPs Dynamic Security-Firmware-Updates, die Tinte und Toner von Drittanbietern blockieren, stoßen auf Kritik des International Imaging Technology Council, da die EPEAT-Registrierung diese Praxis verbietet.
Mitglieder des International Imaging Technology Council (Int'l ITC) rufen HP dazu auf, Firmware-Updates von Brick von Drittanbietern herauszugeben Tinten- und Tonerfunktionalität in seinen Druckern. HP nennt dies Dynamic Security und macht es seit Jahren; Die Internationale ITC hat jedoch neue Bedenken hinsichtlich dieser Praxis und geht davon aus, dass sie ausdrücklich verboten für Geräte ist, die im Register Electronic Product Environmental Assessment Tool (EPEAT) 2.0 des General Electronics Council (GEC)
registriert sind.Das Int'l ITC ist eine gemeinnützige Handelsgruppe, die nach eigenen Angaben nordamerikanische „Toner- und Tintenpatronen-Wiederaufbereiter, Komponentenlieferanten und Patronensammler“ vertritt.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Internationale ITC als voreingenommen betrachtet werden kann, da ihre Mitglieder stark profitieren könnten, wenn sich Druckerhersteller dazu verpflichten, Aftermarket-Patronen in Geräten zu unterstützen.
Das EPEAT 2.0-Register, das von Regierungen und Unternehmen verwendet wird, um umweltbewusste Kaufentscheidungen zu treffen, stellt strenge Anforderungen an das Design für Reparatur und Wiederverwendung. Durch die Implementierung von Dynamic Security-Firmware-Updates, die Tinte und Toner von Drittanbietern blockieren, verstößt HP möglicherweise gegen diese Richtlinien und gefährdet seine EPEAT-Zertifizierung.
Dies schafft einen neuen Anreiz für HP, seine Haltung zu Verbrauchsmaterialien von Drittanbietern zu überdenken. Diese Praxis stößt nicht nur auf Gegenreaktionen von Branchenverbänden, sondern könnte auch den Zugang des Unternehmens zu lukrativen Regierungs- und Unternehmensverträgen gefährden, die EPEAT-Konformität erfordern.
Die Internationale ITC hat HP aufgefordert, die Implementierung von Firmware-Updates, die Tinte und Toner von Drittanbietern deaktivieren, „sofort einzustellen und zu unterlassen“. Sie argumentieren, dass diese Praxis die Kreislaufwirtschaft und die Umweltverträglichkeit-Ziele von EPEAT untergräbt.
Während die Debatte über Drucker-DRM und Aftermarket-Verbrauchsmaterialien weitergeht, steht HP möglicherweise zunehmend unter Druck, seine Dynamic Security-Richtlinien neu zu bewerten, um seine wichtige EPEAT-Zertifizierung aufrechtzuerhalten und auf dem Markt des öffentlichen Sektors wettbewerbsfähig zu bleiben.
Quelle: Ars Technica


