HS2-Auftragnehmer warnt davor, dass die Zölle die Baukosten im Vereinigten Königreich verschlechtern werden

Ein großer HS2-Auftragnehmer warnt davor, dass die Verdoppelung der Stahlimportzölle den Kostendruck im britischen Baugewerbe verschärfen wird, da die Stahl- und Betonpreise in die Höhe schnellen.
HS2, das britische Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt, sieht sich zunehmenden Bedenken wegen seines steigenden Budgets ausgesetzt, und einer seiner größten Auftragnehmer hat eine deutliche Warnung an die Regierung gerichtet. Dem Auftragnehmer zufolge wird eine Verdoppelung der Zölle auf importierten Stahl den Kostendruck für die gesamte britische Bauindustrie verschärfen.
Die Warnung kommt, nachdem die britische Regierung kürzlich Pläne angekündigt hat, die Zölle auf importierten Stahl zu verdoppeln und die Menge, die im Ausland gekauft werden kann, zu kürzen. Der Schritt ist ein Versuch, die angeschlagenen Stahlhersteller in Großbritannien zu retten, wird aber wahrscheinlich weitreichende Folgen für den Bausektor haben.
Die Bauindustrie hat bereits mit steigenden Kosten zu kämpfen, da die Preise für Stahl und Beton aufgrund von Faktoren wie dem anhaltenden Konflikt im Iran steigen. Es wird erwartet, dass die zusätzlichen Zölle auf importierten Stahl die Kosten des HS2-Eisenbahnprojekts im Wert von 100 Milliarden Pfund weiter in die Höhe treiben werden, bei dem bereits Bedenken hinsichtlich seines wachsenden Budgets bestehen.

