Die Ungarn läuten eine neue Ära ein, da Orbáns lange Herrschaft endet

Die 16-jährige Herrschaft von Viktor Orbán in Ungarn ist zu Ende gegangen, und der 45-jährige Péter Magyar ging aus einer historischen Wahl als Sieger hervor.
In einem monumentalen Wandel für die ungarische Politik ist Viktor Orbáns 16-jährige Herrschaft als Premierminister zu Ende gegangen. Der 58-jährige populistische Führer, der seit 2010 die politische Landschaft des Landes dominiert hatte, unterlag in einer genau beobachteten Wahl dem 45-jährigen Péter Magyar, einem ehemaligen Mitglied von Orbáns eigener Partei.
Magyar, ein relativer politischer Neuling, kämpfte mit der Plattform Wiederherstellung der Demokratie, Bekämpfung der Korruption und Annäherung Ungarns an die Europäische Union. Sein Sieg stellt eine bedeutende Abkehr von Orbáns autoritärer Politik dar und wurde von den Ungarn, die sich einen Richtungswechsel wünschen, weithin gefeiert.
Viele Ungarn äußerten nach den Wahlergebnissen ein Gefühl der Erleichterung und des Optimismus.
Quelle: BBC News


