Die Ungarn stimmen für einen Wandel, da Orbáns Herrschaft möglicherweise zu Ende geht

Die Ungarn gehen in einer hochriskanten Wahl zur Wahl, die den langjährigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán verdrängen könnte, mit Auswirkungen auf Europa, die USA und Russland.
Die Ungarn gehen zu einer hart umkämpften Wahl, die das Ende der 16-jährigen Herrschaft von Viktor Orbán bedeuten könnte und das Potenzial hat, die Beziehungen des mitteleuropäischen Landes zur EU, Moskau und Washington neu zu gestalten.
Umfragen vor dem Wahltag deuten darauf hin, dass Péter Magyar von der Mitte-Rechts-Partei Tisza auf dem Weg zum Sieg sein könnte und damit Orbáns Sieg beenden könnte Amtszeit, die kritisiert wurde, weil sie die Rechtsstaatlichkeit und die bürgerlichen Freiheiten schwächt und Hoffnungen auf eine proeuropäischere Regierung in Budapest weckt.
Es steht viel auf dem Spiel, denn der Ausgang dieser Wahl könnte erhebliche Auswirkungen weit über die Grenzen Ungarns hinaus haben. Orbáns Herrschaft hat zu Spannungen mit der EU geführt, und seine vermeintliche Annäherung an Russland hat auch Kritik aus dem Westen hervorgerufen. Ein Führungswechsel könnte einen Wandel in der Außenpolitik Ungarns und seiner Herangehensweise an wichtige globale Fragen signalisieren.


