Ungarn verlässt sich angesichts der EU-Sanktionen stärker auf russisches Öl

Ein neuer Bericht zeigt, dass Ungarn seit 2021 die Nutzung von russischem Öl erhöht hat, obwohl die EU versucht, solche Importe auslaufen zu lassen. Experten analysieren die wachsende Energieabhängigkeit Ungarns von Russland.
Ungarn, ein Mitglied der Europäischen Union, hat seit 2021 seine Abhängigkeit von russischem Öl erhöht, trotz der Bemühungen der EU, solche Importe auslaufen zu lassen, heißt es in einem neuen Bericht des Center for the Study of Democracy, der exklusiv der DW zur Verfügung gestellt wurde.
Der Bericht stellt fest, dass Ungarn auch in hohem Maße von russischem Gas abhängig ist, was Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit des Landes und seiner Übereinstimmung mit den umfassenderen EU-Sanktionen gegen Russland nach der Invasion in der Ukraine aufkommen lässt.
Analysten sagen, dass dieser Trend Ungarns einzigartige Position innerhalb der EU widerspiegelt, da die Regierung von Premierminister Viktor Orbán enge Beziehungen zu Moskau unterhält, obwohl der Rest der Union versucht hat, sich vom Einfluss Russlands zu distanzieren.
Quelle: Deutsche Welle


