IStGH geht gegen UEFA und FIFA vor, weil sie israelische Menschenrechtsverletzungen ignoriert haben

Ein historischer Fall vor dem Internationalen Strafgerichtshof könnte die Fußballverbände dafür zur Rechenschaft ziehen, dass sie die Augen vor den Verstößen Israels gegen palästinensische Spieler und Fans verschlossen haben.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist bereit, ein hochkarätiges Gerichtsverfahren gegen die Führer der UEFA und der FIFA, der Dachverbände des europäischen und weltweiten Fußballs, wegen ihrer mutmaßlichen Mittäterschaft an Israels systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen palästinensische Sportler und Fans anzunehmen.
Diese bahnbrechende Befassung könnte einen wichtigen rechtlichen Präzedenzfall schaffen und die mächtigen Sportorganisationen festhalten verantwortlich dafür, dass sie Israels militärische Besetzung und die Diskriminierung palästinensischer Teilnehmer an internationalen Wettbewerben ignoriert haben. Der Schritt erfolgt, nachdem jahrelang Aktivisten und Menschenrechtsgruppen FIFA und UEFA dazu gedrängt haben, gegen Israels Verletzungen von Spieler- und Fanrechten vorzugehen.
Nach Ansicht von Rechtsexperten basiert der ICC-Fall auf dem Argument, dass die Organisationen die Missbräuche der israelischen Regierung gegen Palästinenser effektiv unterstützen und ermöglichen, indem sie israelischen Nationalmannschaften und Vereinen die Teilnahme an UEFA- und FIFA-Veranstaltungen ohne Folgen gestatten am Sport beteiligt.
Quelle: Al Jazeera


