ICE klärt Rolle bei der WM-Sicherheit: Keine Waffen, keine Verhaftungen in Kanada

Angesichts der Besorgnis über die Präsenz der ICE an Austragungsorten der Weltmeisterschaft in Kanada erklärt die Agentur, dass ihr Personal im Land keine Schusswaffen bei sich trägt und keine Verhaftungen vornimmt, wenn das Großereignis näher rückt.
Immigration and Customs Enforcement (ICE), die US-amerikanische Einwanderungsbehörde, hat ihre Rolle bei Sicherheitsoperationen für die FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2022 in Kanada klargestellt. Angesichts der Besorgnis über mögliche ICE-Einsätze an WM-Austragungsorten hat die Agentur erklärt, dass ihr Personal in Kanada keine Schusswaffen trägt und keine Verhaftungen vornimmt.
In einer Erklärung betonte ICE, dass seine Agenten ausschließlich innerhalb der Vereinigten Staaten tätig seien und keine Strafverfolgungsbefugnisse in anderen Ländern hätten. Das bedeutet, dass sie nicht an Sicherheits- oder Durchsetzungsmaßnahmen in WM-Stadien oder anderen Veranstaltungsorten in Kanada beteiligt sind.
Die Klarstellung erfolgt, da Befürworter der Rechte von Einwanderern und einige Politiker ihre Besorgnis über die mögliche Anwesenheit von ICE-Agenten bei WM-Spielen geäußert haben, weil sie befürchten, dass dies Einwanderer ohne Papiere davon abhalten könnte, die Spiele zu besuchen. Allerdings scheint die Erklärung der ICE diese Bedenken zu zerstreuen, zumindest im Hinblick auf die direkte Beteiligung der Agentur in Kanada.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


