ICE beauftragt Firma, der Folter vorgeworfen wird, um Kinder ohne Papiere aufzuspüren

Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde vergibt einen Auftrag an ein Sicherheitsunternehmen, das wegen „Folter“ und „Verschwindenlassen“ angeklagt wird, um unbegleitete Minderjährige ausfindig zu machen.
US Immigration and Customs Enforcement (ICE) hat eine kontroverse Entscheidung getroffen, indem es einen umfangreichen Auftrag an einen privaten Sicherheitsdienstleister vergeben hat, der mit schwerwiegenden Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen, darunter dem Vorwurf von „Folter“ und „Verschwindenlassen“, konfrontiert wurde. Exklusiven Vertragsdokumenten zufolge wird dieses Sicherheitsunternehmen nun eine direkte Rolle bei der Unterstützung der Bundesbehörden bei der Suche und Lokalisierung undokumentierter Einwandererkinder spielen, die ohne elterliche Aufsicht oder Vormundschaft in die Vereinigten Staaten gekommen sind.
Der private Auftragnehmer, der alle Vorwürfe von Fehlverhalten und Menschenrechtsverletzungen vehement zurückgewiesen hat, wird für den Einsatz von Personal zur Durchführung von Bodenoperationen verantwortlich sein, die darauf abzielen, unbegleitete Minderjährige ausfindig zu machen, die zuvor aus dem Gewahrsam der Bundesregierung entlassen wurden. Diese Partnerschaft stellt eine erhebliche Erweiterung der Durchsetzungskapazitäten der ICE dar, da die Behörde ihre Maßnahmen gegen Einwandererkinder im ganzen Land zunehmend intensiviert hat. Durch die Auslagerung dieser sensiblen Arbeit an ein Drittunternehmen hat ICE seine Reichweite und Durchsetzungspräsenz effektiv über seinen traditionellen operativen Bereich hinaus erweitert.
Die Entscheidung, diesen speziellen Auftragnehmer zu engagieren, löste sofort Empörung bei Einwanderungsbefürwortern, Bürgerrechtsorganisationen und humanitären Gruppen aus, die den Schritt als zutiefst beunruhigend betrachten. Kritiker argumentieren, dass es ein grundlegendes Versagen der Aufsichts- und Fürsorgepflicht darstellt, wenn man die Ortung und Festnahme schutzbedürftiger Minderjähriger einem Unternehmen anvertraut, das in der Vergangenheit schwerwiegende Vorwürfe begangen hat. Die Vertragsvereinbarung wirft tiefgreifende Fragen zur Rechenschaftspflicht, Transparenz und zum angemessenen Einsatz privater Sicherheitsdienstleister bei Einwanderungskontrollen auf, die gefährdete Bevölkerungsgruppen betreffen.


