IEA nutzt Ölreserven, um steigende Preise einzudämmen: Kann das funktionieren?

Die Internationale Energieagentur plant, 400 Millionen Barrel aus den Ölvorräten freizugeben, um steigenden Preisen entgegenzuwirken. Aber wird dieser Schritt tatsächlich den Weltpreis pro Barrel senken?
Die Internationale Energieagentur (IEA), eine in den 1970er Jahren gegründete zwischenstaatliche Organisation zur Bewältigung von Ölversorgungsengpässen, ist bereit, eine seltene Maßnahme zu ergreifen, um die explodierenden globalen Ölpreise einzudämmen. In einem historischen Schritt hat die IEA angekündigt, 400 Millionen Barrel aus den strategischen Erdölreserven ihrer Mitgliedsländer freizugeben – die größte jemals koordinierte Freigabe aus diesen Vorräten.
Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund stark steigender Rohölpreise, die aufgrund von Versorgungsunterbrechungen aufgrund des anhaltenden Konflikts in der Ukraine auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen sind. Die IEA hofft, dass mehr Öl in den Markt dazu beitragen wird, den Preisdruck zu verringern und Verbrauchern und Unternehmen weltweit, die mit den Auswirkungen rekordhoher Energiekosten zu kämpfen haben, etwas Erleichterung verschafft.


