Indien kämpft während des Iran-Konflikts mit der zunehmenden Zensur sozialer Medien

Aktivisten in Indien äußern Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Entfernung von Inhalten aus sozialen Medien, insbesondere von Beiträgen, in denen die Haltung der Regierung zum Iran-Krieg kritisiert wird.
Während die Spannungen zwischen Indien und dem Iran im Zuge des anhaltenden globalen Konflikts eskalieren, zeichnet sich in der digitalen Landschaft des Landes ein besorgniserregender Trend ab. Aktivisten schlagen Alarm wegen eines Anstiegs der Zensur in den sozialen Medien, da immer mehr Beiträge, die die Haltung der Regierung zum Iran-Krieg kritisieren, von verschiedenen Plattformen entfernt werden.
Das Vorgehen gegen den Online-Diskurs hat bei zivilgesellschaftlichen Gruppen und Medienwächtern weit verbreitete Besorgnis hervorgerufen, die dies als einen besorgniserregenden Eingriff in das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ansehen. Behörden wurde vorgeworfen, ihren Einfluss auszunutzen, um abweichende Stimmen zu unterdrücken und den freien Informationsfluss einzuschränken, insbesondere wenn es um die kontroversen Entscheidungen geht, die hinsichtlich der Beteiligung Indiens am geopolitischen Konflikt getroffen wurden.
Aktivisten sagen, dass die Entfernung kritischer Beiträge unverhältnismäßig Personen und Organisationen ins Visier genommen hat, die sich lautstark gegen die Haltung der Regierung zum Iran-Krieg ausgesprochen haben. Dies hat zu einem Gefühl der Unsicherheit und Angst bei den Nutzern geführt, die befürchten, dass ihre Fähigkeit, sich an offenen und sinnvollen Diskussionen auf Social-Media-Plattformen zu beteiligen, beeinträchtigt wird.
Quelle: Deutsche Welle


