Die Ungleichheitsdebatte wird bei Chinas wichtigstem politischen Treffen immer hitziger

Während Chinas führende Politiker zusammenkommen, kommt es zu einer seltenen öffentlichen Diskussion über das wachsende Wohlstandsgefälle des Landes und die Bemühungen, Ungleichheit zu bekämpfen.
Chinas jährliche politische Versammlung, bekannt als Nationaler Volkskongress, ist typischerweise eine sorgfältig orchestrierte Angelegenheit, bei der die regierende Kommunistische Partei ihre Agenda präsentiert und ein Bild der Einheit vermittelt. Doch in diesem Jahr ist eine seltene öffentliche Debatte um ein scheinbar banales Thema entbrannt: die Mindestgrundrente für Landbewohner.
Die chinesische Regierung kündigte an, diese monatliche Auszahlung um 20 Yuan oder etwa 3 US-Dollar zu erhöhen, sodass sich die Gesamtsumme auf 163 Yuan pro Monat beläuft. Obwohl es sich um eine kleine Summe handelt, hat der Schritt eine lebhafte Diskussion über Einkommensungleichheit und die Bemühungen der Regierung ausgelöst, die wachsende Kluft zwischen Chinas städtischer Elite und seiner großen Landbevölkerung zu überwinden.
Quelle: The New York Times


