Versicherer streichen das Golfkriegsrisiko angesichts des Iran-Konflikts und stören die Schifffahrt

Seeversicherer haben den Kriegsrisikoschutz für Golfschiffe eingestellt, da der Iran-Konflikt die Schifffahrt stört und über 150 Schiffe in der Straße von Hormus festsitzen.
Angesichts der jüngsten Eskalation der Spannungen im Nahen Osten haben führende Seeversicherer beschlossen, die Kriegsrisikodeckung für Schiffe, die in der strategischen Golfregion verkehren, einzustellen. Zu diesem drastischen Schritt kommt es, da der andauernde Konflikt mit Iran die weltweite Schifffahrt erheblich beeinträchtigt hat. Über 150 Schiffe liegen derzeit in der Straße von Hormus und den umliegenden Gewässern still.
Die Straße von Hormus, ein kritischer globaler Engpass für den internationalen Handel, wurde aufgrund der zunehmenden Spannungen faktisch für den Geschäftsverkehr gesperrt. Die Frachtkosten in der Region sind stark gestiegen, und viele Frachtunternehmen haben Schiffe umgeleitet, um die Gefahrenzone zu meiden. Dies hat zu erheblichen Verzögerungen und explodierenden Kosten sowohl für Frachteigentümer als auch für Verlader geführt.
Quelle: The Guardian


