Iran behauptet, das Kernkraftwerk Natanz sei von den USA und Israel sabotiert worden

Die iranische Atomenergiebehörde meldet einen mutmaßlichen Cyberangriff auf die Atomanlage in Natanz, es sind jedoch keine Strahlungslecks aufgetreten. Der Vorfall erhöht die Spannungen zwischen Iran und den Westmächten.
Iran hat den USA und Israel vorgeworfen, hinter einem mutmaßlichen Cyberangriff zu stecken, der Schäden an seinem Atomkraftwerk Natanz verursachte. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, als die iranische Atomenergieorganisation keine radioaktive Leckage in der Region meldete.
Der Angriff auf den Atomstandort Natanz in Zentraliran ist der jüngste in einer Reihe von Vorfällen, die auf das Atomprogramm des Landes abzielen. Teheran hat Israel für eine Reihe vergangener Angriffe verantwortlich gemacht, darunter die Ermordung des führenden Nuklearwissenschaftlers des Landes im November 2020.
Iranische Beamte haben den Vorfall in Natanz als einen Akt des Terrorismus und der Sabotage verurteilt und Vergeltung geschworen. Die Vereinigten Staaten und Israel haben die Verantwortung nicht offiziell übernommen, aber die beiden Länder haben in der Vergangenheit verdeckte Operationen gegen Irans nukleare Infrastruktur durchgeführt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Atomanlage Natanz ist ein wichtiger Teil des iranischen Atomprogramms und beherbergt Tausende von Zentrifugen, die zur Anreicherung von Uran verwendet werden. Die Website war das Ziel früherer Angriffe und Sabotagebemühungen, darunter ein 2010er Cyberangriff namens Stuxnet, der weithin den USA und Israel zugeschrieben wurde.
Der jüngste Vorfall ereignete sich, als Iran und Weltmächte indirekte Gespräche zur Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 führten, aus dem sich der frühere US-Präsident Donald Trump 2018 einseitig zurückgezogen hatte. Der Angriff auf Natanz könnte diese Verhandlungen weiter verkomplizieren und Spannungen in der Region verstärken.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In einer Erklärung sagte die Atomenergieorganisation des Iran, der Angriff habe verursacht
Quelle: Al Jazeera


