Der Iran-Konflikt bremst die globale Investitionswelle der Golfstaaten

Da die Spannungen mit dem Iran eskalieren, könnten Golfstaaten wie Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre massiven globalen Investitionen zurückfahren, um sich auf regionale Sicherheit und Verteidigung zu konzentrieren.
Golfstaaten wie Saudi-Arabien, Katar und die VAE haben weltweit Billionen von Dollar in Investitionen gesteckt, von Amerika bis Afrika. Die drohende Gefahr eines Krieges mit Iran könnte diese Länder jedoch dazu zwingen, ihre globalen Ausgaben einzuschränken und mehr Ressourcen auf regionale Sicherheit und Verteidigung zu konzentrieren.
Seit Jahren nutzen die Länder des Golf-Kooperationsrates (GCC) ihren riesigen Ölreichtum, um zu wichtigen Akteuren auf der globalen Investitionsbühne zu werden. Saudi-Arabiens Staatsfonds Public Investment Fund hat schlagzeilenträchtige Geschäfte getätigt, wie etwa seine 3,5-Milliarden-Dollar-Investition in Uber. Katars Qatar Investment Authority besitzt Anteile an Blue-Chip-Unternehmen wie Barclays und Volkswagen. Selbst kleinere Staaten wie Kuwait und Oman haben erhebliche internationale Portfolios aufgebaut.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Der zunehmend angespannte Konflikt mit Iran veranlasst viele dieser Länder jedoch, ihre globalen Investitionsstrategien zu überdenken. Da die Gefahr eines offenen Konflikts droht, werden die GCC-Staaten wahrscheinlich inländischen und regionalen Ausgaben Vorrang vor weit verstreuten Auslandsinvestitionen einräumen.
Quelle: Deutsche Welle


