Der Iran-Konflikt trifft britische Familien mit einer jährlichen Kostenerhöhung von 480 £

Eine neue Analyse kommt zu dem Schluss, dass britische Haushalte aufgrund der Spannungen im Nahen Osten mit steigenden Energie- und Treibstoffrechnungen rechnen müssen, was ihre Budgets in diesem Jahr um fast 500 Pfund belasten wird.
Eine prominente britische Denkfabrik hat gewarnt, dass der anhaltende Konflikt im Nahen Osten erhebliche Auswirkungen auf die Budgets britischer Haushalte haben wird, da Familien in diesem Jahr voraussichtlich fast 480 £ mehr für Energie- und Transportkosten zahlen werden.
Die Analyse der Resolution Foundation ergab, dass steigende Preise für Gas, Strom und Benzin aufgrund des Iran-Kriegs die Hauptursache für diese finanzielle Belastung sein werden. Haushalte im ganzen Land werden den Druck dieser höheren Rechnungen spüren, die aufgrund der geopolitischen Spannungen in der Region voraussichtlich noch weiter ansteigen werden.
„Die Briten stehen aufgrund dieses Konflikts vor einer echten Krise der Lebenshaltungskosten“, sagte Jack Leslie, ein leitender Ökonom bei der Resolution Foundation. „Durch die Kombination aus steigenden Energierechnungen und Kraftstoffpreisen wird es vielen Familien im Jahr 2023 um Hunderte Pfund schlechter gehen.“
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Der Bericht der Stiftung stellte fest, dass der durchschnittliche britische Haushalt derzeit etwa 3.000 £ pro Jahr für Strom, Gas und Fahrzeugtreibstoff ausgibt. Aufgrund der Auswirkungen des Krieges auf die globalen Energiemärkte wird diese Zahl jedoch in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich um fast 16 % steigen.
„Haushalte haben bereits mit den Auswirkungen der hohen Inflation und Zinserhöhungen zu kämpfen“, fügte Leslie hinzu. „Diese zusätzliche Belastung durch den Nahostkonflikt wird es für viele Briten noch schwieriger machen, über die Runden zu kommen.“
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Während die Regierung einige Unterstützungsmaßnahmen wie Rabatte auf Energierechnungen und Senkungen der Treibstoffsteuer eingeführt hat, ist die Resolution Foundation der Ansicht, dass diese Schritte den finanziellen Druck, dem britische Familien ausgesetzt sind, nur teilweise ausgleichen werden. Der Thinktank fordert umfassendere Hilfe, um Haushalten bei der Bewältigung der kommenden schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen zu helfen.
„Politische Entscheidungsträger müssen die Situation genau beobachten und bereit sein, zusätzliche Hilfe zu leisten, wenn die Kosten dieses Krieges weiter steigen“, schlussfolgerte Leslie. „Der Lebensunterhalt von Millionen Briten steht auf dem Spiel.“


