Iran geht angesichts anhaltender Spannungen hart gegen regierungsfeindliche Proteste vor

Der iranische Sicherheitschef warnt davor, dass Demonstranten behandelt werden
Irans oberster Sicherheitsbeamter hat eine strenge Warnung an die regierungskritischen Demonstranten gerichtet und erklärt, dass sie als Feinde behandelt werden, da das Land zunehmenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten und Israel ausgesetzt ist. Ali Shamkhani, der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, machte diese Bemerkungen im Staatsfernsehen und signalisierte damit eine deutliche Eskalation der Reaktion der Regierung auf die anhaltenden Demonstrationen.
Die seit Monaten schwelenden Proteste wurden ursprünglich durch den Tod von Mahsa Amini ausgelöst, einer jungen Frau, die im Polizeigewahrsam starb, nachdem sie wegen angeblicher Verletzung der strengen Kleiderordnung des Landes festgenommen worden war. Seitdem haben sich die Unruhen zu einer größeren Herausforderung für die Führung der Islamischen Republik entwickelt, wobei die Demonstranten politische Freiheiten und ein Ende des Vorgehens der Regierung gegen Andersdenkende fordern.
In seiner Fernsehansprache beschuldigte Shamkhani die Vereinigten Staaten und Israel, einen Angriff inszeniert zu haben
Quelle: Al Jazeera


