Iran dementiert Verhandlungen trotz Bestätigung des Gesandtenkontakts

Der iranische Außenminister bestätigt Kontakte mit dem US-Gesandten Witkoff, bestreitet jedoch jegliche laufende Verhandlungen zwischen den beiden Ländern.
Teheran, Iran – In einem aktuellen Interview mit Al Jazeera bestätigte der iranische Außenminister Ali Araghchi, dass es Kontakte zwischen iranischen Beamten und dem US-Gesandten Robert Witkoff gegeben habe. Araghchi bestritt jedoch entschieden, dass derzeit Verhandlungen zwischen den beiden Ländern im Gange seien.
Araghchis Erklärung erfolgt inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, die in den letzten Jahren nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen von 2015, dem sogenannten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), eskaliert sind. Die beiden Länder führten einen Krieg der Worte und Sanktionen, wobei jede Seite der anderen feindliche Handlungen in der Region vorwarf.
Klarstellung der Position des Iran
In dem Interview versuchte Araghchi, die Position des Iran klarzustellen, indem er erklärte: „Es gibt Kontakte zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, aber es sind keine Verhandlungen im Gange.“ Er betonte, dass alle möglichen künftigen Verhandlungen erfordern würden, dass die USA zunächst die lähmenden Sanktionen aufheben, die sie seit dem Rückzug aus dem JCPOA gegen den Iran verhängt haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


