Iran stört Straße von Hormus: Tankerangriffe und einbrechender Seeverkehr

Der Iran hat die Öl- und Gasexporte durch die strategische Straße von Hormus effektiv gestoppt, mit Drohnenangriffen auf Tanker und einem dramatischen Rückgang des kommerziellen Seeverkehrs um 80 %, was Bedenken hinsichtlich der globalen Energiesicherheit aufkommen lässt.
Iran hat die Straße von Hormus in den letzten vier Tagen praktisch für Öl- und Gasexporte gesperrt und dabei eine Kombination aus Drohnenangriffen und Angsttaktiken eingesetzt, die den kommerziellen Seeverkehr nahezu zum Erliegen gebracht haben. Mindestens vier Tanker wurden getroffen, und Lloyd's List Intelligence berichtete, dass der Seeverkehr am Sonntag um 80 % zurückgegangen sei, und es gebe kaum Anzeichen für eine Rückkehr, da wichtige Seeversicherer am nächsten Tag den Versicherungsschutz eingestellt hätten.
Die Straße von Hormus ist ein kritischer globaler Engpass, der für den Durchgang von etwa 20 % der weltweiten Ölversorgung verantwortlich ist. Das Vorgehen Irans hat Schockwellen auf den internationalen Energiemärkten ausgelöst und Anlass zur Besorgnis über die Sicherheit einer der strategisch wichtigsten Wasserstraßen gegeben.


