Iran-Proteste werden durch US-Dollar-Knappheit und galoppierende Inflation angeheizt

Neue Enthüllungen zeigen, dass Trumps Iran-Sanktionen dramatische Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft hatten und zu Protesten führten, da die USA zugaben, eine Dollarknappheit verursacht zu haben.
Die von den Vereinigten Staaten gegen den Iran verhängten Sanktionen hatten dramatische Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft, trugen zu einer außer Kontrolle geratenen Inflation bei und schürten die jüngsten Proteste im Land. Laut Finanzminister Scott Bessent haben die USA aktiv daran gearbeitet, einen Mangel an US-Dollar im Iran zu schaffen, ein Schritt, der das iranische Finanzsystem erheblich destabilisiert hat.
Bessents Eingeständnis liefert einen wichtigen Kontext für die anhaltenden Proteste im Iran, bei denen Bürger auf die Straße gingen, um ihrer Frustration über die wirtschaftlichen Probleme des Landes Ausdruck zu verleihen. Der fehlende Zugang zu US-Dollar, einem entscheidenden Bestandteil des Welthandels, hat es den Iranern zunehmend erschwert, internationale Transaktionen durchzuführen und lebenswichtige Güter und Dienstleistungen zu erhalten.
Diese Dollarknappheit hat wiederum zu einer raschen Abwertung der iranischen Währung und einer rasant ansteigenden Inflation geführt, wobei die Kosten für Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Medikamente für viele Iraner unerschwinglich sind. Die wirtschaftliche Not, mit der das iranische Volk konfrontiert ist, war ein Hauptgrund für die jüngsten Proteste, da die Bürger ihre Wut und Frustration über den Umgang der Regierung mit der Wirtschaft zum Ausdruck brachten.
Die Sanktionen der Trump-Regierung gegen den Iran, die nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen wieder verhängt wurden, waren ein zentraler Bestandteil davon
Quelle: NPR


