Irans fragmentierte Führung kämpft mit der Koordinationskrise

Irans Spitzenbeamte leiden unter einer Welle von Verlusten und beeinträchtigen ihre Fähigkeit, angesichts wachsender interner Konflikte und externem Druck zu regieren.
Teheran – Laut mehreren hochrangigen iranischen Regierungsquellen steht die iranische Regierungselite vor einer lähmenden Führungskrise, da Spitzenbeamte des Landes und ihre Stellvertreter weiterhin getötet oder von der Macht entfernt werden. Dieser zersplitterte Zustand der Führung hat es für die verbleibenden Staats- und Regierungschefs immer schwieriger gemacht, eine kohärente Reaktion auf die wachsenden nationalen und internationalen Herausforderungen des Landes zu koordinieren.
Viele der einflussreichsten Persönlichkeiten Irans, darunter Kabinettsminister, hochrangige Militärkommandeure und hochrangige Mitglieder des Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), wurden in den letzten Jahren ermordet, inhaftiert oder ins Exil gezwungen. Diese Dezimierung des politischen Establishments hat die Führung des Landes in Unordnung gebracht, und die verbleibenden Beamten haben Schwierigkeiten, zu kommunizieren, Entscheidungen zu treffen und eine einheitliche Front zu schaffen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Ein hochrangiger iranischer Beamter, der aufgrund der Sensibilität des Themas anonym bleiben wollte, beschrieb die Situation wie folgt:
Quelle: The New York Times


