Iranischer Exil gelobt auf konservativer Konferenz, Irans Größe wiederherzustellen

Reza Pahlavi, der Erbe der ehemaligen iranischen Monarchie, verspricht in einer Rede auf der Conservative Political Action Conference (CPAC) im Jahr 2026, „Iran wieder großartig zu machen“.
Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Monarchen, hat versprochen, „Iran wieder groß zu machen“, wenn er die Macht im Land übernimmt. Der ehemalige Kronprinz machte das kühne Versprechen während einer Rede auf der Conservative Political Action Conference (CPAC) 2026 in den Vereinigten Staaten.
Pahlavi, der seit der iranischen Revolution 1979 im Exil lebt, forderte die Trump-Regierung auf, in ihrer Konfrontation mit dem aktuellen iranischen Regime „auf Kurs zu bleiben“. Er lobte die Bemühungen der USA und Israels, die Islamische Republik durch Wirtschaftssanktionen und verdeckte Operationen zu untergraben.
In seiner Ansprache an das konservative Publikum erklärte Pahlavi, dass er der rechtmäßige Erbe des Pfauenthrons und der wahre Führer des iranischen Volkes sei. Er behauptete, dass er Irans früheren Glanz wiederherstellen und seinen Platz als regionale Macht zurückerobern würde, wenn er die Gelegenheit bekäme, das Land zu führen.
Pahlavis Vision für den Iran beinhaltet eine Rückkehr zur Monarchie mit sich selbst als Schah sowie einen Wandel hin zu einem pro-westlicheren, kapitalistischen Wirtschaftsmodell. Er versprach, staatliche Industrien zu privatisieren, ausländische Investitionen anzuziehen und die stark kontrollierten Märkte Irans zu liberalisieren.
Der ehemalige Kronprinz versprach außerdem, gegen Korruption, Menschenrechtsverletzungen und den Einfluss des Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) innerhalb der iranischen Regierung vorzugehen. Er gelobte, den Iran in eine moderne, demokratische Gesellschaft umzuwandeln, die die Freiheiten des Einzelnen respektiert und sich an den Werten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten orientiert.
Pahlavis Auftritt beim CPAC wurde als bedeutender Schritt angesehen, um Unterstützung von amerikanischen Konservativen zu gewinnen, die dem iranischen Regime seit langem kritisch gegenüberstehen. Die Botschaft des im Exil lebenden Führers fand großen Anklang beim Publikum, das seine Forderungen nach einem Regimewechsel in Teheran begrüßte.
Allerdings bleiben Pahlavis Ansprüche auf den iranischen Thron und seine Fähigkeit, eine bedeutende Oppositionsbewegung im Land zu mobilisieren, äußerst umstritten. Viele Iraner betrachten die Monarchie als Relikt der Vergangenheit und sind skeptisch gegenüber Pahlavis Fähigkeit, das Volk gegen die gegenwärtige Islamische Republik zu sammeln.
Dennoch hat Pahlavis Rede beim CPAC eine Debatte über die Zukunft des Iran und die Rolle, die die USA und ihre Verbündeten bei der Gestaltung der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes spielen sollten, neu entfacht.
Quelle: Al Jazeera


