Iranische Fußballstars fliehen vor dem Regime und suchen Asyl in Australien

Drei weitere iranische Fußballspieler haben ihre Asylanträge in Australien zurückgezogen, weil sie Angst vor Vergeltungsmaßnahmen gegen ihre Familien in der Heimat haben. Dies geschieht inmitten anhaltender Proteste gegen die iranische Regierung.
Iranische Fußballspielerinnen beantragen zunehmend Asyl im Ausland. Drei weitere Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft haben ihre Asylanträge in Australien zurückgezogen, weil sie sich Sorgen um ihre Familien machen, die sich noch im Iran befinden.
Die Spielerinnen, deren Namen nicht bekannt gegeben wurden, waren Teil der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die Anfang des Monats zu einem Freundschaftsspiel in Australien war. Sie hatten zunächst einen Asylantrag gestellt und sich auf die anhaltende Niederschlagung der Proteste im Iran und die gezielte Bekämpfung von Sportlern durch das Regime berufen, die ihre Unterstützung für die Protestbewegung gezeigt hatten.
Allerdings haben die Spieler inzwischen ihre Asylgesuche zurückgezogen, wobei der Anwalt eines Spielers erklärte, dass die Entscheidung gefallen sei
Quelle: The New York Times


