Irans neuer Oberster Führer bringt Unsicherheit in den Nahen Osten

Die Nachfolge von Mojtaba Khamenei als neuer oberster Führer Irans hat der Nahostkrise ein mysteriöses Element verliehen, da seine Pläne und sein Führungsstil unbekannt bleiben.
Irans neuer Oberster Führer, Mojtaba Khamenei, bringt einen Hauch von Unsicherheit in den Nahen Osten, als er die Macht im Land übernimmt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist Mojtaba Khamenei eine relativ unbekannte Persönlichkeit, sowohl im Westen als auch für viele gewöhnliche Iraner.
Die Ankündigung der Ernennung von Mojtaba Khamenei zum Obersten Führer wurde in Teheran mit Sprechchören wie „Gottes Hand ruht immer noch auf uns, Khamenei ist immer noch unser Anführer“ aufgenommen. Dies legt den Versuch nahe, ein Gefühl beruhigender Kontinuität zu vermitteln, in einer Zeit, in der die Weltwirtschaft vor einer Verlangsamung steht und Iran versucht, ein Bild des Trotzes gegen den Westen zu projizieren.
Die Realität ist jedoch, dass Mojtaba Khamenei der Krise im Nahen Osten ein neues, unvorhersehbares und sogar mysteriöses Element verleiht. Während sein Vater, Ali Khamenei, acht Jahre lang Präsident war, bevor er zum zweiten Obersten Führer gewählt wurde, und Ruhollah Khomeini, der erste Oberste Führer, Iran 1979 zur Revolution geführt hatte, ist Mojtaba Khamenei in der Öffentlichkeit ein relativer Neuling.


