Der Irak gerät ins Kreuzfeuer, als vom Iran unterstützte Milizen die Golfbeziehungen bedrohen

Die Unfähigkeit des Irak, die auf seinem Boden operierenden mit dem Iran verbündeten bewaffneten Gruppen zu kontrollieren, hat das Land einer zunehmenden arabischen Verurteilung grenzüberschreitender Angriffe gegen Golfstaaten ausgesetzt.
Die irakische Regierung steht vor einem heiklen diplomatischen Balanceakt, da sie darum kämpft, mit dem Iran verbündete Milizgruppen auf ihrem Territorium einzudämmen, deren Angriffe gegen Golfstaaten scharfe Zurechtweisungen arabischer Führer nach sich gezogen haben. Die prekäre Lage des Irak verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen das Land steht, wenn es darum geht, regionale Beziehungen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig mit dem Einfluss mächtiger pro-iranischer Fraktionen innerhalb seiner Grenzen zu kämpfen.
In einer kürzlich veröffentlichten gemeinsamen Erklärung verurteilten der Golf-Kooperationsrat (GCC) und die Arabische Liga die Drohnen- und Raketenangriffe, die von irakischem Boden aus gegen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate gestartet wurden. Diese einheitliche arabische Reaktion unterstreicht, dass es dem Irak nicht gelingt, die Kontrolle über die bewaffneten Stellvertretergruppen zu erlangen, die seinen Nachbarn zu einem Dorn im Auge geworden sind.
Quelle: Al Jazeera


