Irakischer Kommandant wegen 18 Terroranschlägen in ganz Europa verhaftet

US-Behörden verhaften den mutmaßlichen vom Iran unterstützten Milizkommandanten Mohammad Baqer Saad Dawood al-Saadi, der beschuldigt wird, 18 Terroranschläge in Großbritannien, Europa und Kanada im Zusammenhang mit der iranischen Quds-Truppe inszeniert zu haben.
Die Festnahme eines irakischen Terrorverdächtigen durch die US-Bundesbehörden stellt einen bedeutenden Durchbruch in einer laufenden internationalen Untersuchung koordinierter Terroranschläge dar, die mehrere westliche Nationen heimgesucht haben. Die Festnahme, die durch eine unversiegelte Bundesbeschwerde in Manhattan bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Moment in den jahrelangen Bemühungen, das zu zerschlagen, was Geheimdienste seit langem als ein ausgeklügeltes Netzwerk von Agenten verdächtigen, die den Islamischen Revolutionsgarden des Iran, insbesondere seiner Eliteeinheit Al-Kuds-Truppe, treu ergeben sind.
Mohammad Baqer Saad Dawood al-Saadi, ein mutmaßlicher irakischer Kommandeur einer vom Iran unterstützten Milizorganisation, wird nun wegen der Inszenierung einer abschreckenden Gewaltkampagne in westlichen Ländern seit der Eskalation der Spannungen nach den jüngsten geopolitischen Unruhen im Nahen Osten angeklagt. Die Tragweite der Anschuldigungen ist erschütternd: Bundesanwälte werfen ihm vor, für nicht weniger als 18 verschiedene Terroranschläge von Europa bis Nordamerika verantwortlich zu sein, was die große geografische Reichweite und die operative Raffinesse des mutmaßlichen Netzwerks unter Beweis stellt.
Laut der detaillierten Strafanzeige, die am Freitag von den Bundesbehörden Manhattans veröffentlicht wurde, umfassten al-Saadis angebliche Operationen eine systematische Reihe von Brandanschlägen gegen Finanzinstitute in ganz Kontinentaleuropa. Berichten zufolge trafen die Angriffe Banken und Handelsunternehmen in Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden, was auf eine koordinierte Strategie hindeutet, die darauf abzielte, weit verbreitete Angst und Instabilität in mehreren Gerichtsbarkeiten gleichzeitig zu erzeugen.


