Mit dem IS verbundene Frauen und Kinder kehren nach Australien zurück

Die australische Regierung bestätigt, dass 13 Frauen und Kinder aus angeblich mit dem IS verbundenen Familien in Syrien nach Hause zurückkehren. Innenminister Tony Burke informiert über den aktuellen Stand.
Die albanesische Regierung hat offiziell bestätigt, dass eine bedeutende Gruppe australischer Staatsangehöriger, die mit mutmaßlichen IS-Aktivisten in Syrien in Verbindung stehen, bald in das Land zurückkehren wird. Die Kohorte besteht aus vier Frauen und neun Kindern – insgesamt 13 Personen –, die über einen längeren Zeitraum in der Konfliktregion gestrandet sind. Diese Entwicklung markiert einen großen Wandel in der Art und Weise, wie die australischen Behörden mit der komplizierten Frage der Rückführung aus Syrien umgehen, die seit langem eine umstrittene politische und humanitäre Angelegenheit bleibt.
Innenminister Tony Burke gab die Ankündigung am Mittwoch bekannt und deutete an, dass die Gruppe voraussichtlich bald in Australien eintreffen wird. Burkes Aussage erfolgte inmitten laufender internationaler Diskussionen über das Schicksal von Staatsangehörigen verschiedener Länder, deren Familienangehörige mit extremistischen Organisationen in Syrien und im Irak in Verbindung standen. Die Ankündigung signalisiert, dass die Regierung nach monatelanger Überlegung und Bewertung eine endgültige Entscheidung bezüglich dieser bestimmten Personen getroffen hat.
Die Rückkehr dieser Familien stellt eine der größten Einzelrückführungen von Staatsangehörigen aus Syrien in Australien in den letzten Jahren dar. Die beteiligten Personen leben in Lagern oder provisorischen Siedlungen im Nordosten Syriens, wo die humanitären Bedingungen als schlimm und sich verschlechternd beschrieben werden. Die lange Inhaftierung von Frauen und Kindern in diesen Einrichtungen hat bei internationalen Menschenrechtsorganisationen Kritik hervorgerufen, die westliche Regierungen immer wieder aufgefordert haben, ihre Rückkehr zu erleichtern.


