Forscher enthüllen, dass Israel den Südlibanon mit weißen Phosphorbomben versengt

Human Rights Watch findet Beweise dafür, dass Israel während des jüngsten Gaza-Konflikts illegale Munition mit weißem Phosphor in zivilen Gebieten im Südlibanon einsetzte, was zu Vorwürfen wegen Kriegsverbrechen führte.
Laut einer neuen Untersuchung von Human Rights Watch hat Israel bei seinen jüngsten Militäroperationen im Süden des Libanon die berüchtigte und umstrittene Waffe weißen Phosphors eingesetzt. Die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation sagt, sie habe zahlreiche Bilder verifiziert und geolokalisiert, die zeigen, wie in den ersten Tagen des israelischen Angriffs während des Krieges gegen Gaza Munition mit weißem Phosphor über Wohngebieten in der südlibanesischen Stadt Yohmor explodierte.
Weißer Phosphor ist eine leicht entzündliche Chemikalie, die bei Hautkontakt schwere und schmerzhafte Verbrennungen verursachen kann. Sein Einsatz in dicht besiedelten zivilen Gebieten wird weithin als Verstoß gegen das Kriegsrecht angesehen, da er unbeteiligte Personen wahllos schädigt und terrorisiert. Forscher von Human Rights Watch konnten die verräterischen „knöchelförmigen Federn“ identifizieren, die die 155-mm-Artilleriegeschosse der M825-Serie hinterließen, als sie in der Luft explodierten und ihre Filzkeile mit dem zündfähigen weißen Phosphor zerstreuten.


