Israelische Angriffe töten 10 Menschen bei Angriff im Bekaa-Tal im Libanon

Bei israelischen Militärschlägen gegen Hisbollah-Kommandozentralen in der östlichen Bekaa-Ebene im Libanon wurden mindestens zehn Menschen getötet und 24 verletzt, darunter auch Kinder.
Eine Reihe verheerender israelischer Luftangriffe im östlichen Bekaa-Tal des Libanon hat nach offiziellen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zum Tod von mindestens zehn Menschen und zur Verwundung von 24 weiteren geführt. Unter den Opfern befanden sich drei Kinder, was die zivilen Auswirkungen der Militäroperation verdeutlicht, die auf von den israelischen Streitkräften als strategische militante Stellungen beschriebene Ziele abzielte.
Das israelische Militär rechtfertigte die Angriffe damit, dass es erfolgreich mehrere „Kommandozentralen“ der Hisbollah angegriffen habe, der vom Iran unterstützten libanesischen militanten Organisation, die seit Jahrzehnten eine bedeutende Präsenz in der Region unterhält. Die Angriffe stellen eine Fortsetzung der anhaltenden Spannungen zwischen Israel und den entlang der libanesischen Grenze operierenden Hisbollah-Truppen dar.
Zwei Sicherheitsquellen, die unter der Bedingung der Anonymität mit Reuters sprachen, bestätigten, dass Hussein Yaghi, ein hochrangiger Hisbollah-Führer, zu den Opfern der koordinierten Angriffe gehörte. Yaghis Tod stellt einen schweren Schlag für die operative Struktur der militanten Gruppe in der östlichen libanesischen Region dar, wo die Hisbollah in der Vergangenheit Trainingseinrichtungen und Kommandooperationen unterhalten hat.
Das Bekaa-Tal im Osten des Libanon nahe der syrischen Grenze diente lange Zeit als strategischer Korridor für Hisbollah-Operationen und Waffenschmuggelrouten. Die fruchtbare Agrarregion wurde im letzten Jahrzehnt zunehmend militarisiert, wobei das Gebiet als Ausgangspunkt für verschiedene militante Aktivitäten und als wichtige Nachschublinie für iranische Waffenlieferungen an libanesische Stellvertretertruppen diente.
Quelle: The Guardian


