Japan revolutioniert das Familienrecht: Ermöglicht das gemeinsame Sorgerecht für geschiedene Paare

Japan, das einzige G7-Land ohne gemeinsame Sorgerechtsgesetze, hat endlich eine neue Ära der Familienrechte eingeläutet. Entdecken Sie, wie sich diese bahnbrechende Veränderung auf geschiedene Paare und ihre Kinder auswirkt.
In einem bahnbrechenden Schritt hat Japan kürzlich im Familienrecht einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht, indem es das Konzept des geteilten Sorgerechts für geschiedene Paare offiziell anerkannt hat. Diese bahnbrechende Änderung macht Japan zum letzten G7-Land, das diese fortschrittliche Politik übernimmt, und signalisiert damit einen Wandel hin zu einem gerechteren und kindzentrierteren Ansatz bei Regelungen nach der Scheidung.
Historisch gesehen hat das japanische Rechtssystem eine strenge Haltung zum Sorgerecht für Kinder eingehalten und verlangt, dass einem Elternteil nach einer Scheidung das alleinige rechtliche und physische Sorgerecht für das Kind bzw. die Kinder zuerkannt wird. Diese Praxis, die jahrzehntelang die Norm war, führte oft dazu, dass der nicht betreuende Elternteil stark in seiner Fähigkeit eingeschränkt wurde, eine sinnvolle Beziehung zu seinem Kind aufrechtzuerhalten.
Die neue Gesetzgebung, die im April 2023 in Kraft trat, ermöglicht nun geschiedenen Eltern, das Sorgerecht für ihre Kinder zu teilen, eine Änderung, die voraussichtlich tiefgreifende Auswirkungen auf Familien im ganzen Land haben wird. Nach dem neuen Gesetz können Eltern eine Sorgerechtsvereinbarung aushandeln und vereinbaren, die den Bedürfnissen ihrer Kinder am besten entspricht, einschließlich des gemeinsamen Sorgerechts und des physischen Sorgerechts oder eines flexibleren Zeitplans, der es beiden Elternteilen ermöglicht, eine aktive Rolle im Leben ihres Kindes zu spielen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


