Die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem wird aufgrund der Ramadan-Beschränkungen geleert

Exklusive Drohnenaufnahmen zeigen, dass das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Ostjerusalem verlassen ist, da die israelischen Behörden den Zugang während des heiligen Monats Ramadan einschränken.
Jerusalem – Drohnenvideoaufnahmen haben das Gelände der Al-Aqsa-Moschee im besetzten Ostjerusalem gezeigt, das am dritten Freitag des muslimischen Fastenmonats Ramadan völlig leer war, da die israelischen Behörden den Zugang zur heiligen Stätte stark eingeschränkt haben.
Die Bilder, die ausschließlich von internationalen Nachrichtenagenturen erhalten wurden, zeigen den normalerweise überfüllten und geschäftigen heiligen Komplex ohne die Tausenden von Gläubigen, die normalerweise seine Höfe und Plätze für wöchentliche Freitagsgebete füllen würden. Israel hat unter Berufung auf Sicherheitsbedenken eine Reihe von Maßnahmen verhängt, um die Zahl der Palästinenser, die das Gelände der Al-Aqsa-Moschee betreten dürfen, zu begrenzen.
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Beamten zufolge dürfen derzeit nur Männer über 50 und Frauen über 45, die im Besitz eines von Israel ausgestellten Jerusalem-Ausweises sind, die heilige Stätte betreten. Jüngeren Palästinensern, darunter auch solchen mit Wohnsitz in Jerusalem, wurde der Zutritt zur Moschee weitgehend verwehrt.
Die Beschränkungen erfolgen vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region, in denen es in den letzten Wochen zu einer Flut tödlicher Angriffe von Palästinensern auf Israelis kam. Die israelischen Behörden haben die Maßnahmen als notwendig zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit gerechtfertigt, obwohl palästinensische Führer den Schritt als Verletzung ihres Rechts auf freien Zugang zu ihren Gotteshäusern verurteilt haben.
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Quelle: Al Jazeera


