JP Morgan Chase führt computergesteuertes Tracking für Nachwuchsbanker ein

JP Morgan Chase führt ein neues Tool zur Überwachung der Arbeitszeiten junger Banker ein und gibt Anlass zu Bedenken hinsichtlich möglicher Überarbeitung und Datenschutzproblemen.
JP Morgan Chase, die größte Bank in den Vereinigten Staaten, hat den Start einer neuen Initiative zur Erfassung der Arbeitszeiten ihrer Junior-Investmentbanker angekündigt. Das Unternehmen plant, die von diesen Mitarbeitern auf ihren Stundenzetteln angegebenen Stunden mit computergenerierten Schätzungen ihrer tatsächlichen Arbeitszeit zu vergleichen.
Die Bank gibt an, dass dieses Tool der Sensibilisierung und nicht der Durchsetzung dient und jungen Bankangestellten ein besseres Verständnis ihrer Arbeitsmuster vermitteln soll. Der Schritt hat jedoch bei Branchenexperten Bedenken hinsichtlich möglicher Überlastung und Datenschutzproblemen geweckt.
„Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung, die zu einem verstärkten Mikromanagement und Überwachung junger Banker führen könnte“, sagte Jane Doe, Professorin für Organisationsverhalten an einer führenden Business School. „Obwohl die Bank gute Absichten haben mag, könnte die Verwendung computergenerierter Schätzungen zur Überwachung der Mitarbeiterstunden unbeabsichtigte Folgen haben und ein toxisches Arbeitsumfeld schaffen.“
Quelle: The Guardian


