Richter stoppt Trumps Beschränkungen für Wind- und Solarprojekte

Bundesrichter blockiert Beschränkungen der Trump-Regierung für Wind- und Solarprojekte und streicht die Anforderung der persönlichen Zustimmung von Innenminister Doug Burgum.
In einem bedeutenden juristischen Sieg für Befürworter erneuerbarer Energien hat ein Bundesrichter in Massachusetts mehrere umstrittene Richtlinien der Trump-Regierung vorübergehend gestoppt, die darauf abzielen, die Entwicklung der Infrastruktur für saubere Energie im ganzen Land zu verlangsamen. Oberste Richterin Denise J. Casper vom US-Bezirksgericht für Massachusetts hat am Dienstag eine einstweilige Verfügung erlassen, die eine umstrittene Anforderung außer Kraft setzt, die vorschreibt, dass alle Solar- und Windenergieprojekte, die auf Bundesgebieten und -gewässern betrieben werden, vor ihrer Umsetzung eine persönliche Genehmigung von Innenminister Doug Burgum einholen müssen.
Das Urteil stellt einen großen Rückschlag für die Bemühungen der Trump-Regierung dar, die Entwicklung erneuerbarer Energien auf öffentlichem Eigentum einzuschränken. Richter Casper stellte fest, dass eine Koalition von Klägern, zu der namhafte Wind- und Solarentwickler gehören, einen überzeugenden Fall vorgelegt hatte, der zeigte, dass es ihnen wahrscheinlich gelingen würde, nachzuweisen, dass die Maßnahmen der Regierung gegen bestehende Bundesgesetze verstoßen und ihren Geschäftsbetrieb irreparablen Schaden verursachen würden, wenn sie nicht angefochten würden.
Die einstweilige Verfügung befasst sich speziell mit dem Genehmigungsverfahren für saubere Energie, bei dem Innenminister Burgum jedes einzelne Projekt persönlich prüfen und genehmigen musste, bevor mit dem Bau begonnen werden konnte. Dieser zentralisierte Genehmigungsmechanismus stellte eine dramatische Abkehr von den optimierten Genehmigungsverfahren dar, die unter der vorherigen Regierung galten und der Beschleunigung der Entwicklung erneuerbarer Energien auf Bundesgrundstücken Vorrang eingeräumt hatten.


