Spitzenlehrer halten: NASUWT fordert längeren Mutterschaftsurlaub, um Exodus einzudämmen

Die Gewerkschaft NASUWT fordert, dass britische Lehrer 26 Wochen voll bezahlten Mutterschaftsurlaub erhalten, um der hohen Fluktuation von Frauen in den Dreißigern entgegenzuwirken, die den Unterricht verlassen.
In einem mutigen Schritt zur Bewältigung der wachsenden Lehrermangelkrise fordert die Lehrergewerkschaft NASUWT von der britischen Regierung, den voll bezahlten Mutterschaftsurlaub für Lehrer von derzeit vier Wochen auf insgesamt 26 Wochen zu verlängern. Gewerkschaftsführer Matt Wrack bezeichnete es als einen „nationalen Skandal“, dass so viele Lehrerinnen ihren Job wegen unzureichender Mutterschaftsunterstützung kündigten.
Die NASUWT ist davon überzeugt, dass die Erhöhung des Mutterschaftsurlaubsanspruchs für Lehrerinnen ein entscheidender Schritt ist, um die Abwanderung von Frauen in den Dreißigern aus dem Klassenzimmer einzudämmen. Wrack argumentiert, dass die derzeitige Kurzurlaubszeit ein wesentlicher Faktor dafür ist, dass Lehrer, insbesondere Frauen, den Beruf in dieser entscheidenden Karrierephase verlassen.

