Treibstoffpreise in Kenia steigen trotz Steuersenkung aufgrund der Spannungen im Iran

Die Dieselpreise in Kenia sind trotz einer kürzlichen Senkung der Mehrwertsteuer auf Rekordhöhen gestiegen, da der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiterhin Auswirkungen auf die globalen Ölmärkte hat.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse sind die Kraftstoffpreise in Kenia in den letzten Wochen stark gestiegen, trotz der Bemühungen der Regierung, die Verbraucher etwas zu entlasten. Die Energie- und Erdölregulierungsbehörde (EPRA) des Landes hat einen erheblichen Anstieg der Preise für Diesel, Benzin und Kerosin angekündigt, wobei Diesel den dramatischsten Anstieg verzeichnete.
Den neuen EPRA-Richtlinien zufolge ist der Dieselpreis um unglaubliche 5,51 Kenia-Schilling (KES) pro Liter gestiegen und hat in Nairobi ein Rekordhoch von 107,66 KES erreicht. Diese Erhöhung folgt auf eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe von 16 % auf 8 %, die die Verbraucher vor den Auswirkungen steigender globaler Ölpreise schützen sollte.
Die anhaltenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben maßgeblich zum Anstieg der Kraftstoffpreise weltweit beigetragen, und Kenia bildet da keine Ausnahme. Der Konflikt hat die weltweite Ölversorgung unterbrochen und zu einem Anstieg der Rohölpreise auf dem internationalen Markt geführt. Dies wiederum hat die Kosten für raffinierte Erdölprodukte in die Höhe getrieben, die dann an der Zapfsäule an die Verbraucher weitergegeben werden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


