Kenianer lehnen Rekrutierung durch russisches Militär ab, berichtet ein diplomatischer Wandel

Kenias Spitzendiplomat kündigt das Ende der Rekrutierung kenianischer Staatsbürger durch die russische Armee an und signalisiert damit eine diplomatische Abkehr vom Einfluss Moskaus in der Region.
Nairobi, Kenia – In einer bedeutenden diplomatischen Entwicklung hat Kenias Außenminister Musalia Mudavadi angekündigt, dass das ostafrikanische Land seinen Bürgern nicht mehr erlauben wird, sich dem russischen Militär anzuschließen. Dies markiert einen bemerkenswerten Wandel in Kenias Haltung gegenüber Moskau, das zuvor Kenianer rekrutiert hatte, um in seinem Namen zu kämpfen.
Im Gespräch mit Reportern erklärte Mudavadi, dass Nairobi und Moskau eine Vereinbarung getroffen hätten, die Rekrutierung kenianischer Staatsangehöriger durch die russische Armee zu beenden. Diese Entscheidung fällt inmitten des anhaltenden Konflikts in der Ukraine, wo die militärische Intervention Russlands auf breite internationale Verurteilung stößt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


