Khan blockiert 50-Millionen-Pfund-KI-Deal der Polizei mit Palantir

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan stoppt den umstrittenen 50-Millionen-Pfund-Vertrag zwischen Scotland Yard und dem US-Technologieunternehmen Palantir wegen Beschaffungsverstößen und Bedenken hinsichtlich der KI.
In einem bedeutenden Eingriff in die Beschaffung von Strafverfolgungstechnologie hat der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan versucht, einen Großauftrag über 50 Millionen Pfund zwischen Scotland Yard und dem umstrittenen amerikanischen Technologieunternehmen Palantir zu blockieren. Die am Donnerstag verkündete Entscheidung stellt einen erheblichen Rückschlag für den KI-Technologie-Anbieter dar und spiegelt die wachsende Besorgnis über den Einsatz künstlicher Intelligenzsysteme in der Polizei und Strafjustiz wider.
Laut Beamten des Rathauses ist die Blockade auf einen „eindeutigen und schwerwiegenden Verstoß“ gegen etablierte Beschaffungsregeln zurückzuführen. Die Intervention von Khan zeigt die verstärkte Prüfung großer Technologiepartnerschaften, an denen Strafverfolgungsbehörden beteiligt sind, insbesondere solche, die sich auf sensible KI-Intelligence-Analysefunktionen konzentrieren.
Scotland Yard war in fortgeschrittene Gespräche mit Palantir über die Implementierung der hochentwickelten Plattform für künstliche Intelligenz des Technologieunternehmens zur Automatisierung und Verbesserung der nachrichtendienstlichen Analyse bei strafrechtlichen Ermittlungen eingebunden. Diese Gespräche, die ursprünglich letzten Monat vom Guardian enthüllt wurden, stellten einen ehrgeizigen Versuch des Metropolitan Police Service dar, seine Ermittlungsfähigkeiten durch automatisierte Datenverarbeitung und Mustererkennungstechnologien zu modernisieren.


